19.09.2015

Digitalisierung meiner Lochkamera-Bilder

Aussicht auf den Funkturm von Oberkassel | Düsseldorf 2015
Aussicht auf den Funkturm von Oberkassel | Düsseldorf 2015

Derzeit stecke ich in den ersten Schritten der Planung meiner ersten Ausstellung. Das genaue Thema und die Inhalte sollen in diesem Moment erst einmal nicht wichtig sein, nur so viel sei verraten: Es geht um meine Lochkamera-Bilder.

Um Euch diese hier im Blog ab und an zu präsentieren, habe ich bislang einfach die ersten Abzüge simpel eingescannt, damit Ihr einen Eindruck bekommt. Für die Ausstellung und weitere Zwecke allerdings reicht dieser Weg natürlich nicht aus, denn trotz analoger Arbeit mit der kleinen Ondu bin ich im Herzen zu sehr Bildbearbeiter - ein klein wenig muss also noch an den Fotos geschraubt werden, außerdem will ich freier in der Wahl von Material und Druckereien sein, weshalb die Bilder schlussendlich doch eine digitale Zwischenstation brauchen.

Normalerweise  würde ich ja gerne die High-End-Scans meines Fotolabors des Vertrauens buchen, allerdings zahle ich den Jungs ungern gleich 'nen ganzen Urlaub für die Digitalisierung eines Rollfilms, also muss ein anderer Weg her. Halleluja - Recherche, Baby!!

Und ich wurde unter anderem bei kwerfeldein fündig, die mit ihrem Artikel gleich mein McGyver-Herz angesprochen haben - by the way einen ganz herzlichen Dank an das kwerfeldein-Team für die tolle Arbeit, die sie schon seit Jahren leisten!!

Ergo: Abfotografieren der Negative mit einfachsten Mitteln, coole Sache!! Makro-Objektiv ist da, Rollfilmhalter aus alter Pappe fix gebastelt, Stativ und Fernauslöser sind vorhanden, Spiegelvorauslösung zackig eingestellt, als Hintergrundlicht (bevor ich mir irgendwann eine richtige Leuchte dafür baue oder kaufe) erst einmal das Tablet mit passendem Hinergrundbild in eine Schachtel (für den nötigen Abstand zwischen Tablet und Negativen) und los geht's. Man, so eine Bastelei macht echt Spaß!

Super simpel, super schnell und ich muss gestehen: Ich bin von den ersten Ergebnissen wirklich begeistert! Die Auflösung reicht für meine Zwecke dicke aus, die Qualität sollte ebenfalls langen, jetzt bin ich noch massiv gespannt auf die ersten Druck-Ergebnisse für eine abschließende Bewertung! Danach können dann die weiteren Schritte auf dem Weg zur Ausstellung folgen.

Tunnel in Unterbilk | Düsseldorf 2015
Tunnel in Unterbilk | Düsseldorf 2015

Die beiden Bilder im Artikel sind für's Web verkleinerte Versionen zweier fertiger Bilder - was meint Ihr, cool oder Murks? Habt Ihr selber Erfahrungen mit diesem Weg oder bevorzugt Ihr eine andere Variante zur Digitalisierung?

Einfach raus damit, solltet Ihr noch Fragen haben ;)

Greets & ein herrliches Restwochenende Euch allen!
Der Udo

Kommentare:

  1. Hey Udo,
    erst einmal Glückwunsch zur Austellung!
    Das steht bei mir für nächstes Jahr an.

    Ich hab meine Bilder aus der alten Lochkamera einer Freundin gegeben die einen hochwertigen Scanner für Mittelformat rumstehen haben.

    Ansonsten hab ich Kleinbild-Format immer mit einem stinknormalen Flachbettscanner digitalisiert. Die Dinger einfach abzufotografieren ist mir ehrlicherweise noch nie in den Sinn gekommen :-D.

    Danke für den Artikel und schön mal wieder was zu lesen ;-)

    Schöne Grüße
    Stefan

    AntwortenLöschen
  2. Servus Stefan,

    herzlichen Dank!! Obwohl es für Glückwünsche noch zu früh ist, noch steckt alles in den Kinderschuhen. Aber das ist schon eine Herzensangelegenheit, das gebe ich zu! :D

    Mensch, das ist natürlich superpraktisch! Die Scanner sind schon wirklich heftig teuer! Mit meinem normalen Scanner ging es leider gar nicht, da er keine Durchlichteinheit hat, da hätte ich also auch basteln müssen. Nebenbei hat die Kamera noch ne weit höhere Auflösung - mein Scanner ist echt vom alten Eisen - also zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt *g*

    Echt spannend, die unterschiedlichen Wege!

    Dir einen guten Start in die Woche und Grüße zurück!
    Der Udo

    AntwortenLöschen