23.08.2018

Kurztipp: Autofokus-Problem / Pumpen in Low Light- Situationen mit Fuji X-T2?



Immer wieder hatte ich Schwierigkeiten. Die X-T2 wollte in extremeren Low Light- Situationen (Einzelpunkt-Modus) einfach nicht richtig fokussieren und pumpte herum wie wahnsinnig. Teilweise (vor allem mit dem Fujinon 56mm f/1.2) auch schon in besseren Lichtsituationen, in denen die X-T1 nie gestreikt hat und ich fragte mich: Warum? Nachdem es mich nun eine geraume Zeit schier wahnsinnig gemacht hat, habe ich mir Zeit genommen, viel herumprobiert und konnte die Lösung meines Problems ausmachen:

Es gibt die Möglichkeit an der X-T2, die Größe des Fokuspunktes zu justieren und gröber oder feiner einzustellen. Dazu wählt man den Fokuspunkt durch einfachen Druck auf den Joystick an und kann die Größe über das hintere Wahlrad bestimmen. Ich hatte dabei sehr früh die kleinste Einstellung gewählt, um präziser auf Augen und andere Punkte fokussieren zu können. Nun habe ich die Größe auf eine Nummer weiter eingestellt und siehe da: Problem behoben. Seitdem fokussiert meine Kamera auch in deftigem Low Light wie eine Eins und ich bin sehr zufrieden!

Vielleicht hilft der kleine Tipp ja dem ein oder anderen ;)
Hattet Ihr an Eurer Fuji schon mit ähnlichen Problemen zu kämpfen?

16.08.2018

Grafik Designerin Ana Gudino Aguilar, oder: Diesseits des Tellerrandes liegt das Gute doch so nah

Es ist saucool, dass man heutzutage durch das Internet und soziale Netzwerke gefühlt die ganze Welt betrachten, nutzen und anfunken kann. Mir persönlich ist es aber enorm wichtig, nicht nur die weite Welt, sondern vor allem den eigenen Umkreis im Blick zu behalten - sowohl im privaten Rahmen, als auch beruflich. Ich arbeite unglaublich gerne mit den wunderbaren Menschen aus dem Viertel und der Stadt zusammen und liebe es, neue Leute kennenzulernen und eine der vielen fantastischen Locations zu nutzen, die mir auch privat besonders am Herzen liegen.
Hier und heute möchte ich Euch gerne eine Kollegin aus der Stadt vorstellen, die nicht nur supernett ist und eine wunderbar positive Aura ausstrahlt, sondern darüber hinaus großartige Arbeiten für Ihre Kunden erstellt und mich mit ihre Werken ein ums andere Mal begeistert und vom Hocker haut!



Die Rede ist von Ana Gudino Aguilar, ihres Zeichens Grafikdesignerin, Illustratorin, Stepptänzerin und Düsseldorferin mit mexikanischen Wurzeln, die auch in ihre Gestaltung und in ihren Tanz mit einfließen. Ich hatte die wunderbare Gelegenheit, Ana für ein kleines Shooting vor die Linse zu bekommen und freue mich riesig, Euch heute ein paar Ergebnisse zeigen zu können.

Auch wenn die Location auf den Bildern nicht im Mittelpunkt steht, liebe ich sie sehr und habe mich unglaublich gefreut, die fantastische Casita Mexicana in Unterbilk nutzen zu dürfen. Wer auf tolles mexikanisches Essen, leckeres Bier und Tequila steht, muss die Casita unbedingt antesten - Ambiente, Essen, Trinken, hier passt alles!!


Schaut Euch mal auf Anas Homepage um, es lohnt sich! Und für die Casita noch ein Tipp: Die Quesadilla sind einfach himmlisch ;)

Nein, dies ist keine Werbung! Ich bekomme kein Geld, es winkt kein gratis-Logo und ich habe auch keine Flasche Tequila in meinem Schrank stehen, die dort auf magische Weise aufgetaucht ist! Ich schreibe einfach gerne über Menschen und Orte, die mir auffallen, die hängen bleiben und die ich sehr mag.



Es muss nicht immer weit jenseits des Tellerrandes sein, denn in der Nähe gibt es so viel tolles zu entdecken!



28.06.2018

Konzeptshooting: Zweisicht



Ich weiß, ich bin immer voll des Lobes, wenn ich ein neues Projekt vorstelle. Aber hey, was kann ich dafür, dass ich mit so großartigen Menschen an so wundervollen Projekten arbeiten darf? ;)

Zweisicht ist eines davon und die wunderbaren Menschen dahinter sind Sarah und Simon. Was die Beiden gemeinsam auf die Beine stellen, ist der pure Wahnsinn! Ich hatte ja an anderer Stelle schon erwähnt, wie fantastisch ich das Album "Irgendwann" finde. Es ist bei mir nach wie vor in Heavy Rotation und macht mich einfach glücklich! Auch das Musikvideo zu "Blühen" ist ein Volltreffer und sehr gelungen. Man spürt einfach die Liebe zur Musik und zum Detail, schaut mal rein!


Was den beiden nun noch fehlte, war anständiges Fotomaterial, welches sowohl zur Albumgestaltung, zum Image der Beiden und zum schon bestehenden Video passt. Solche Aufgaben machen mir besonders viel Spaß und es ist interessant, wie klein am Ende der Anteil der Fotografie ist. Am meisten Mühe und Zeit stecken vor allem in den Vorüberlegungen und -Arbeiten, wie Konzeptentwurf, Locationscouting, Entwicklung des Bildlooks und das Ausarbeiten der Ideen zu konkreten Motiven/Szenen inklusive der Beschaffung der Requisiten und Werkzeuge.

Nun bin ich sehr stolz und froh, Euch ein paar Ergebnisse präsentieren zu dürfen! Inzwischen haben Sarah und Simon auch ihre Homepage fertig, es lohnt sich, ein Auge und Ohr darauf zu werfen!









Ganz lieben Dank an Euch, Sarah und Simon, dass ich Teil Eurer wunderbaren Geschichte sein darf! :)

14.04.2018

Ghost Motel - Konzeptshooting in einer Schule


Ghost Motel - Album Art Shooting 2018

Es ist ganz schön seltsam, nach so vielen Jahren wieder eine Schule zu betreten. Aber nicht nur das, es ist auch sauspannend, diese "vergangene Welt" mit den Augen eines Erwachsenen neu zu entdecken.

Dabei war es zunächst gar nicht einfach. Um für ein Shooting an eine Schule zu kommen, müssen verschiedene Hürden genommen werden. Das fängt schon beim Location-Scouting an - schließlich kann man in eine Schule nicht einfach reinlatschen und sich nach belieben umsehen. Darüber hinaus braucht man für eine Foto-Session nicht nur die Genehmigung der Schulleitung, sondern auch von höherer Stelle. Der Datenschutz ist natürlich ebenfalls zu beachten.

Aber aller Hürden zum Trotz haben wir die perfekte Schule für unser Vorhaben gefunden und konnten mehrere Stunden in aller Ruhe arbeiten.

Ghost Motel - Album Art Shooting 2018

Aber halt, nochmal von vorne. Worum geht es überhaupt?

Ghost Motel ist das neue Projekt des Duisburger Musikers Patrick Huven - vielen vielleicht bekannt als Frontmann und Mastermind von The Boy Who Cried Wolf.

Als mein Kumpel Patrick auf mich zukam, steckte das Projekt noch in einem frühen Stadium, so dass eine Hauptaufgabe darin bestand, gemeinsam anhand der Texte, Musikfragmente und Ideen ein Konzept auszuarbeiten, um dem Ganzen sowohl optisch als auch inhaltlich einen Rahmen zu geben.

Ghost Motel - Album Art Shooting 2018

Alles darf ich noch nicht verraten, nur so viel zum Inhalt: Die ganze Scheibe beschäftig sich im Kern mit der eigenen Seele, dem Blick nach Innen. Um Gefühle wie Liebe und Freundschaft, auch um Ängste, Schmerz und Depressionen. Gefühle, die sich über lange Zeiträume entwickeln und wachsen oder sich verändern können, die aber oft schon ganz früh da sind, einen begleiten, lauern und auf einen bestimmten Augenblick warten.

Diesen Ursprungsgedanken haben wir sowohl akustisch als auch visuell verarbeitet. Etwas abstrakt ausgedrückt kann man sagen: Das "Motel" ist die eigene Seele, der Geist symbolisiert die verborgenen Gefühle und die Schule steht für ein frühes Stadium des Menschen.

Ghost Motel - Album Art Shooting 2018

Ghost Motel - Album Art Shooting 2018

Ghost Motel - Album Art Shooting 2018

Ich bin sehr stolz, Euch hier ein paar Ergebnisse präsentieren zu dürfen!

Alles, was ich bislang gehört habe deutet ganz darauf hin, dass dies ein absolutes Knalleralbum wird und ich bin wahnsinnig gespannt, auf die finale Scheibe!!

Weitere Infos folgen bald auf der Ghost Motel Homepage. Schaut und hört mal rein!

Und lasst mir gerne eine Mail oder einen Kommentar da, wie Euch die Bilder gefallen und was Ihr dazu denkt!

Ghost Motel - Album Art Shooting 2018

Ghost Motel - Album Art Shooting 2018

Ghost Motel - Album Art Shooting 2018

Ghost Motel - Album Art Shooting 2018

14.03.2018

Musikerin Miriam Schlünkes



Es muss nicht immer ein groß angelegtes Shooting über mehrere Stunden sein, um ein paar schöne Fotos zu bekommen. Manchmal reicht eine Stunde mit halbwegs gutem Wetter, viel guter Laune und einer tollen Location vollkommen aus.




In diesem Fall war alles gegeben: Musikerin Miriam Schlünkes, Visagistin Kerstin Bruhn und ich waren bester Stimmung, der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns und verlagerte den angesagten Regen an irgendeinen anderen Ort und das Parkhaus, in welches es uns verschlagen hat, ist als Fotolocation einfach ein Traum.


Ich mag die entstandenen Bilder sehr. Herrlich unaufgeregt, authentisch und bodenständig. Darüber hinaus war es fantastisch, in dieser tollen Atmosphäre Miriams Musik erleben und ihrer tollen Stimme lauschen zu dürfen!


Ganz herzlichen Dank an Miriam & Kerstin - auch, wenn es kurz war - es hat riesig Spaß gemacht!!